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Zusammenkünfte

Zusammenkünfte sind der eigentliche Zweck der Fleischgemeinschaft.

Sie sollen unkompliziert entstehen können. Nicht jede Fleischversammlung braucht einen großen Plan, eine zentrale Einkaufsliste oder feste Aufgaben.

Grundablauf

  1. Jemand schlägt ein Treffen oder einen Zeitraum vor.
  2. Die Verfügbarkeit wird über das Fleischmeldeamt oder direkt in WhatsApp geklärt.
  3. Ort, Uhrzeit und grober Rahmen werden festgelegt.
  4. Jeder bringt im Zweifel eigenes Grillgut und eigene Getränke mit.
  5. Zusätzliche Beiträge wie Grill, Kohle, Beilagen oder Einkauf werden freiwillig angeboten.
  6. Wer zugesagt hat, erscheint oder sagt rechtzeitig ab.
  7. Nach dem Essen wird gemeinsam aufgeräumt.

Selbstversorgung als Standard

Jeder bringt eigenes Grillgut und eigene Getränke mit, sofern der Ausrichter nichts anderes anbietet.

So bleibt die Organisation einfach. Niemand trägt automatisch Einkauf, Mengenplanung oder Kostenrisiko für alle.

Wer mehr anbieten möchte, darf das tun. Daraus entsteht keine Erwartung für künftige Treffen.

Ausrichter ist nicht Gastgeber für alles

Wer eine Fleischversammlung vorschlägt, stellt damit nicht automatisch Haus, Grill, Getränke, Fleisch und Vollverpflegung.

Der Ausrichter gibt den Rahmen vor. Alles Weitere wird gemeinsam geklärt oder eigenverantwortlich mitgebracht.

Entlastung

Ein Vorschlag ist kein Bewirtungsvertrag.

Ort ist frei wählbar

Eine Fleischversammlung muss nicht bei jemandem zu Hause stattfinden.

Wenn es räumlich, zeitlich oder privat nicht passt, wird gemeinsam nach einer anderen Lösung gesucht.

Möglich sind private Orte, Gärten, geeignete öffentliche Grillplätze oder andere Orte, an denen Fleisch legal, sicher und würdevoll zubereitet werden kann.

Aufräumen

Wer teilnimmt, hilft auch beim ordentlichen Aufräumen.

Müll, Flaschen, Grillreste, Verpackungen und sonstige Zeugnisse der Fleischeslust bleiben nicht zurück.

Der Ort soll nach der Versammlung mindestens so brauchbar sein wie vorher.

Kosten

Kosten werden fair und pragmatisch auf die anwesenden Fleischlinge verteilt.

Wer mehr geben möchte, darf mehr geben. Wer etwas auslegt, soll nicht darauf sitzen bleiben.

Kosten werden nicht unnötig zerredet, aber transparent behandelt.

Fleischkasse

Eine gemeinsame Fleischkasse ist denkbar, um kleinere Anschaffungen für die Gemeinschaft zu bezahlen.

Sie ist freiwillig, transparent und zweckgebunden. Sie ersetzt keine faire Kostenteilung einzelner Treffen.

Erwartung

Zusammenkünfte müssen nicht perfekt sein. Sie sollen stattfinden, schmecken und zumutbar organisiert sein.

ThemaErwartung
ZusageVerlässlich oder rechtzeitig korrigiert
SelbstversorgungEigenes Grillgut und eigene Getränke, sofern nichts anderes angeboten wird
EinkaufNur gemeinschaftlich, wenn freiwillig angeboten oder vorher abgestimmt
OrtPrivat, öffentlich oder anderweitig geeignet, aber nie automatisch bei einer bestimmten Person
KostenFair geteilt, freiwillig mehr möglich
AufräumenAlle helfen mit